Der Club

Münster, Gemarkung Himmelreich: heute der Aasee mit den Skulpturen von Claes Oldenburg. Welche Engel standen Pate, als ein Rotary-Club es im Jahre 1971 wagte, sich "Himmelreich" zu nennen? Den Vätern unseres Clubs, Ehrenmitglied Alfred Steiger und einigen Freunden aus dem Club Münster (Westf.), standen kurzzeitig eher die Haare zu Berge, als dass sie engelsgleiche Gedanken gehabt hätten angesichts einer Namenswahl, für die es doch unabweisbare Gründe gab: Himmelreich ist eine alte Gemarkung am westlichen Rand der münsterschen Innenstadt dort, wo heute der Aasee sich ausbreitet.
 

Das Himmelreich

Und genau da hat unser Rotary-Club seine Heimat. Heimat durchaus im umfassenderen Sinne: Die besonderen Regeln des Himmelreichs galten von Anfang an für diesen am 16. Juni 1971 gecharterten Club. So waren Männer und Frauen eng vereint, zwei Meetings im Monat fanden fast drei Jahrzehnte lang mit den Damen statt. Und alles, was wir Irdischen uns unter Himmelreich vorstellen, lag dem Club besonders am Herzen: Die gelassene Übersicht, die Toleranz, die Leidenschaft für das Außergewöhnliche und die Lust auf Entdeckungen immer gewürzt mit jenem feinen Humor, der den Umgang der Freunde untereinander und mit Freunden aus aller Welt kennzeichnete.

Der Gründungspräsident Harald Deilmann, als Architekt in vielen Teilen der Welt zu Hause, prägte den Club in den ersten Jahren und warb für manche neuen Ideen aus dem Himmelreich dann auch 1977/78 als junger Governor im Distrikt. Aus dem kritisch beäugten Himmelreich mit seiner charmanten Eigengesetzlichkeit ist im Laufe der Jahre ein Club geworden, der in der besonderen Mischung des rotarischen Münsters seinen respektierten Platz gefunden hat: Freunde mit ausgeprägter Liebe zur Kultur, zum Handwerk und zur weiten Welt haben hier ihre Heimat gefunden. Und ein Hang zum augenzwinkernden Blick auf die ernsten Themen der rotarischen Welt ist dem Himmelreich und seinen rund 70 Mitgliedern treu geblieben.
 
 
 

Unser Clublokal

Zwei-Löwen-Club am Kanonengraben: das Haus der Meetings. Am Rande der Promenade, die Münsters genialer Stadtbaumeister Johann Conrad Schlaun um 1750 auf den alten Festungswällen errichten ließ, lädt das Clubhaus der Gesellschaft Zwei-Löwen-Club am Donnerstagmittag zum Meeting ein.
 

200-jährige Tradition

Alle Rotary-Clubs in Münster sind Gast in diesem Hause, das von den Bürgern der Stadt vor genau 50 Jahren in wunderbarer Lage am Kanonengraben errichtet wurde. Trotz der enormen Zerstörung im Kriege hat der Wille zum Wiederaufbau in Münster in den 50er-Jahren gesiegt: Während in der ersten Phase der Prinzipalmarkt und die sinnprägenden Monumente der Stadt in Angriff genommen wurden, gerieten in der zweiten Phase des Wiederaufbaus in den frühen 50er-Jahren auch die gesellschaftlichen Orte wieder ins Blickfeld der Bürger.

Der Zwei-Löwen-Club, ursprünglich mitten in der Altstadt zu Hause, konnte im Austausch gegen ein Gelände hinter dem Rathaus das großzügige Areal am Kanonengraben erwerben. Der Gesellschaftsclub blickt auf eine mehr als 200-jährige Tradition zurück. Sein Name greift die beiden Löwen im Stadtwappen von Münster auf. Und wer den Weg zu Rotary findet, wird es genießen, von Löwen flankiert das Meeting zu besuchen: Am Portal des Hauses halten sie in Stein Wache, im Inneren des Clubhauses sind die alten Holzlöwen unübersehbar.
 

Meetings

donnerstags, 13.00 Uhr
Zwei-Löwen-Club, Kanonengraben 9, 48151 Münster
Jeden ersten Donnerstag im Monat mit Damen
 
 

Wegbeschreibung

Das Clubhaus "Zwei-Löwen-Club" Münster-Himmelreich liegt im Herzen der Stadt an der Promenade entlang der Aa.
 

Sie finden uns

Den Kanonengraben erreichen Sie am besten von Süden über die Weseler Straße, von Norden aus Richtung "Schloss" bzw. von Osten über den Ludgeri-Platz vom Kreisverkehr aus in Richtung Aasee.
 

Adresse

Zwei-Löwen-Club
Am Kanonengraben 9
48151 Münster